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Katzenzüchter Verzeichnis...

Die Erziehung einer Katze !!!

Katzenerziehung, wie man auf unerwünschte Verhaltensweisen reagieren kann...

Erziehung von Katze und Kater - Bei diesem Thema muss in angeborenes und durch Einflüsse bedingtes Verhalten unterschieden werden. Ausschlaggebend ist also nicht nur der Instinkt und die Erbanlagen, sondern auch die äußeren Einflüsse, die auf das Tier einströmen und einwirken und so die Katze prägen. Da spielt die Erziehung eine große Rolle, auch wenn man bei kleinen Tieren daran garnicht decken möchte, aber je jünger eine Katze ist, desto schneller lernt sie. Hier erfahren Sie einiges über die Verhaltensweisen und die Katzenerziehung einer bzw. Ihrer Katze.



"Katzen und Erziehung"
Ein Wort von dem man, wenn das Kätzchen so klein und süß ist am liebsten gar nichts wissen möchte aber das gerade in den ersten Monat so wichtig ist, da die Katze, wenn sie jung ist, noch am schnellsten lernt. Oder möchten Sie das Ihre Katze, die sehr schnell groß und schwer wird, immer noch in der Gardine hängt oder am Sofa hochklettert statt springt? Sich die Krallen an Ihrer in schweißtreibender Arbeit angekleisterten schönen Tapete, Ihrem teuren Teppich oder sogar an Ihren schönen Möbeln wetzt ? Sich am gedeckten Tisch bedient oder Sie beißt, weil sie denkt es gehört zum Spiel? ......... Auf diese Verhaltensweisen wird kein Katzenbesitzer wert legen oder auf Dauer dulden.



Erziehung muss nicht weh tun und darf sie auch nicht
Hier einige Tips : - Macht Ihre Katze irgend etwas, was sie nicht machen soll, so bestrafen Sie das Tier sofort ! Sagen Sie dem Tier den Befehl in einem lauten bzw. in einem anderen, nicht so angenehmen Tonfall, wie das Kätzchen es normalerweise von Ihnen gewohnt ist. Besser ist allerdings, wenn die Katze nicht weiß, das die Bestrafung von Ihnen ausgeführt wird. Möglich wäre dies evtl. mit einem kleinen Wasserstrahl aus einer Wasserpistole oder Sprayflasche, ein kleines Bällchen aus Alufolie tut es auch. Auf den Überraschungseffekt kommt es an.
- Entdecken Sie die von Ihrem Tierchen angestellte Dummheit erst später, warten Sie bis die Katze ebenfalls am Tatort ist, fangen Sie erst dann an, den Schaden zu beheben aber ignorieren Sie das Tier währenddessen.
- Benutzen Sie für jeden Befehl immer die selben Worte, z.B. nein!, nein ab! Stopp! Schluss! Pst! (statt leise) usw. Nennen Sie dabei nie den Namen, da die Katze jedes Mal, wenn Sie nach ihr rufen denkt, sie hätte etwas Falsches gemacht. Außerdem wird die Katze so nie auf ihren Namen hören und zu Ihnen kommen, wenn Sie nach ihr rufen. Ganz im Gegenteil, sie würde vor Ihnen weglaufen.

Ist Ihre Katze bzw. Ihr Kater aggressiv, so hat das einen Grund. Um diese unerwünschte Verhaltensweise zu beseitigen, muss die Ursache dafür gefunden werden. Einige der möglichen Gründe finden Sie hier: Aggressionen durch:

- Langeweile - die Katze hat evtl. zu wenig Spielzeug oder nichts womit sie sich alleine Beschäftigen kann
- die Katze war am Tag zu lange alleine zu Hause, da nützen die besten Spielsachen nichts.
- keine zweite Katze zum spielen vorhanden.
- Angst/Nervosität - bei lauten Besuch oder Kinder, die dem Tier nachstellen.
- vor fremden Tieren oder während einer Auseinandersetzung mit einer fremden Katze
- vor fremden Menschen (versuchen sie nicht ihre Katze festzuhalten, denn selbst Sie könnten gekratzt oder gebissen werden)
- evtl. bei Ankunft einer neuen Katze



Sie haben bereits eine Katze oder einen Kater und möchten sich ein zweites Tierchen zulegen?
Hier finden Sie einige Punkte, die Ihnen etwas helfen:


- Je jünger das Kätzchen ist, welches sie sich dazu holen, desto unproblematischer wird die Zusammenführung beider Tiere sein. Denn der Geruch eines Katzenbabys hat eine Schutzfunktion, der in anderen Tieren einen Beschützer -Instinkt auslöst.
- Holen Sie sich ein älteres Tier, sollten Sie sich besser für eine Samtpfote anderen Geschlechts entscheiden, damit es nicht auch noch zu Machtkämpfen kommt.
- Aber egal, ob Sie sich für ein junges oder älteres Tier entscheiden, wäre es von Vorteil, wenn es sich zeitlich einrichten lässt, beiden Katzen jeweils einen Gegenstand des anderen zum Schnuppern mitzubringen. So ist wenigstens der Geruch des anderen nicht mehr fremd und das erleichtert die Sache ungemein. (das Mitbringsel sollte aus Stoff sein)
- Bei Ankunft des neuen Stubentigers ist es besser, die beiden Tiere nicht sofort aufeinander loszulassen, sondern einen von beiden erst einmal für 2-3 Std. in ein anderes Zimmer zu tun, damit beide erst einmal den Geruch des jeweils anderen kennen lernen.

 

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Autsch! Sie beißt mich!

Maltätierte Menschenhände und -füße als Opfer

Eigentlich ist Magic ein sehr freundlicher Kater, der sowohl seiner Mitkatze Sina als auch mit seinen Menschen gut zurechtkommt. Nur eine kleine “Macke”, scheint der Kater zu haben: Wird Magic nämlich längere Zeit gestreichelt, beißt er ganz plötzlich in die Hand oder den Arm des kraulenden Menschen.

 

Dabei fängt alles eigentlich immer harmlos an...

Etwa, indem der Kater seine Menschen unmissverständlich zum Schmusen und Streicheln auffordert.

Nur zu gern kommen sie dann dieser Bitte nach und kraulen ihn unermüdlich den Pelz, was von dem Kater mit unüberhörbarem Schnurren quittiert wird. Doch nach einiger Zeit wird das Brummgeräusch immer leiser und verstummt schließlich völlig. Im selben Moment fährt der Kater hoch, krallt mit der Pfote nach der Hand und beißt hinein. Manchmal wird er dabei richtig wild und attackiert dann auch noch zusätzlich den ganzen Arm mit seinen Hinterpfoten.

Schon so manche schmerzhafte Verletzung hat der Kater auf diesem Weg seinen Menschen zugefügt.

 

Raubtiergebiss

Eine beißende Katze?! Stellen wir uns Bisse landläufig nicht eher im Zusammenhang mit einem angreifenden oder verteidigenden Hund vor? Doch auch unsere Stubentiger können ganz schön schmerzhaft mit ihren Raubtierzähnen zuschlagen. Besonders ihre langen Fangzähne (Canini) verursachen dabei oft tief gehende Wunden, die sich leicht infizieren können.

Aber warum nur reagieren Katzen in unseren Augen so unberechenbar? Schließlich wollen wir dem Tier doch nur etwas Gutes, etwa indem wir es streicheln. Und das kann doch eigentlich kein Grund sein, uns herzhaft in die Finger zu beißen oder unseren Arm wild zu attackieren.

Ursache für diese Missverständnisse und Probleme zwischen Mensch und Mieze gibt es aus katzenethologischer Sichtweise mehrere:

 

Finger als Spielzeugersatz in der Kittenzeit

Ein häufiger Grund ist die Tatsache, dass viele Katzenhalter/innen gerne ihre Finger oder Hände als potentielle Beute anbieten. Besonders bei Kitten ist es ja auch zu drollig, wie sie mit ihren Pfötchen mehr oder minder tapsig nach unseren sich bewegenden Gliedmassen schlagen.

Und noch viel größer ist der Spaß für das Jungtier, bewegen sich die menschlichen Finger gar unter einer Decke oder einem Bogen Zeitungspapier. Wie viel mehr wird da der Jagdeifer angeregt und angesprochen. Womöglich sogar so stark, dass auch die kleinen, spitzen Milchzähnchen noch zu Hilfe genommen werden. Wie putzig... Doch aus Kitten werden erwachsene Katzen. Und so entfaltet sich ihr Spiel- und Jagdeifer und nimmt zu. Schnell werden dann aus den tapsigen, kleinen Kittenpfoten und den winzigen Zähnchen jäh und gezielt zuschlagende Krallen einer jagderfahrenen Katze, die auch gerne einmal ihr jetzt vollständiges Gebiss mit 30 Zähnen einsetzt. Und schon haben wir den Schlamassel.

 

Füße und Zehen sind auch beliebte Beute...

Übrigens: Für manche Katzen stellen nicht nur unsere Finger und Hände ein wunderbares Spielzeug und Beuteobjekt dar. Nein, auch menschliche Beine, Füße und Zehen lassen sich herrlich erjagen und erbeuten, ist die Katze erst einmal auf “den Geschmack” gekommen. Solche Jägerinnen lauern Ihnen dann gerne in sicherer Deckung auf, um dann urplötzlich hervorzustürmen und die Knöchel der arglos vorbeigehenden Menschen zu attackieren. Eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit, vom Schrecken und von eventuell demolierter Bekleidung erst garnicht zu reden. Doch schnell wird aus diesen zuerst durchaus spielerisch gemeinten, lustig wilden Jagd- und kampfspielen für Ihre Katze “tierischer Ernst”.

Eine weitere Möglichkeit, Zehen zu erjagen, bieten auf der Couch oder im Bett liegende Menschen an. Bewegen sich dann die Füße noch so schön unter einer Decke hin und her, kann es für das höher schlagende Jägerherz keinen besseren Zeitvertreib geben.

 

Was also tun?

Unterlassen Sie es vom ersten Tag an, dem Kätzchen Ihre Hände und Finger als Spielpartner oder Beuteobjekte anzubieten. Greifen Sie stattdessen lieber auf Zubehör wie Angelspielzeug oder Mäuschen oder Vögel, festgebunden an einer Schnur, zurück. Damit halten Sie Ihre Hände völlig aus dem Spielgetümmel heraus und bringen den kleinen Racker erst gar nicht auf dumme Ideen. Für besonders wilde Kämpfer empfehle ich Ihnen etwas größer konzipiertes Katzenspielzeug, das der Rowdy dann auch mit seinen Vorderpfoten festhalten und mit den Hinterpfoten angreifen und dagegen strampeln kann.

 

Langeweile

Womit wir auch schon bei einer weiteren Ursache für die Hatz auf menschliche Extremitäten sind.

Denn nicht nur die seit Kittentagen bekannten Spielobjekte laden zum Zeitvertreib ein, vielleicht ist einfach das bereitgestellte Zubehör nicht das richtige für Ihren Stubentiger! Besonders sehr bewegungsfreudige; kraftvolle und agile Katzen(-rassen) müssen auch und gerade körperlich ausreichend beschäftigt werden, damit sie auf diesem Weg ihre individuellen Ansprüche an eine artgerechte Lebensweise ausleben können. Häufig sind eben jene “Kampfkatzen”, die mit besonderer Vorliebe Menschen spielerisch attackieren, ein Ergebnis ihrer sonst zu reizarmen Umgebung.

 

Das richtige Spielzeug muss es sein

Was Sie dagegen tun können: Zum einen gilt auch für diese Verhaltensauffälligkeit meine zuvor schon geäußerte Empfehlung, möglichst neutral, also ohne unmittelbaren Einsatz Ihrer Hände und Finger mit der Katze zu spielen.

Doch mindestens ebenso wichtig für den Erfolg ist es, Ihrer Katze genau das Spielzeug anzubieten, das sie für ihr Wohlbefinden benötigt! Also bitte nicht nur ein, zwei Fellmäuse irgendwo auf den Boden herumliegen lassen. Nein. Werden Sie stattdessen kreativ. Stellen Sie ihrer Katze zum Beispiel Kartons zum Erkunden zur Verfügung. Verstecken Sie als Jagdbeute einige Brocken Trockenfutter an wechselnden Plätzen in der Wohnung. Legen Sie einen Rascheltunnel mit mehreren Aus- und Eingängen aus. kaufen Sie für die Türrahmen speziell entwickelte Bungee-Mäuse an einem Gummiband.

Kurz und gut - sorgen Sie durch interessantes Spielzeug für artgerechte Beschäftigung und Auslastung Ihrer Mieze. Nur so besteht die Möglichkeit, Ihre Katze weg von den schmerzhaften und unangenehmen Angriffen auf Ihre Hände und Füße und wieder zurück zum eigentlich angedachten Katzenspielzeug zu bringen.

 

Nervliche Reizschwelle

Sehr häufig wird mir von Halter/innen auch das Problem mit Katzen geschildert, die urplötzlich während der Streichelns und Schmusens zubeißen.

Der typische Ablauf des Geschehens ist eine Katze, die ihre Menschen unmissverständlich zum Schmusen und streicheln auffordert, nach einiger zeit jedoch unvermittelt die Krallen ausfährt und den sie streichelnden Menschen beißt.

Grundsätzlich ist dieses Verhalten von Ihrer katze nicht “böse” gemeint. Genoss das Tier zuerst noch die eingeforderte Zuwendung und Zärtlichkeit, wurde, der Katze nach und nach die Nähe und der soziale Kontakt jedoch zu viel des Guten. Also wählte sie nach Katzenart den ihr zur Verfügung stehenden Weg, es Ihnen klar zu machen.

 

Überreizung

Apropos: Als Auslöser für den Meinungsumschwung einer Katze sieht die Ethologie eine Form der Überreizung an. Gemäß dieser Hypothese werden die Empfindungen “Berührung” und “Schmerz” teilweise über gemeinsame Nervenbahnen weitergeleitet. Erfolgt nun, wie beim ausgiebigen Streicheln möglich, eine stark vermehrte Weiterleitung dieser Berührungsreize, kann das der Katze mit der Zeit unangenehm werden und unter umständen sogar Sinnesreizungen bis hin zum Schmerz bei ihr auslösen.

Interessanterweise ist bei diesem “Streichel- und Beißsyndrom” die Toleranzschwelle von Katze zu Katze individuell sehr stark schwankend. Gibt es einerseits bereits Tiere, die schon auf bloßes Hochnehmen mit Aggressionen reagieren, so dulden andere Katzen auch lang anhaltendes Streicheln ohne Probleme. Ein Erklärungsansatz kann hier in den bisher gemachten spezifischen Erfahrungen der Katze mit Menschen liegen. Hat der Stubentiger durchweg positive Erlebnisse durch menschlichen Kontakt erfahren, liegt die Toleranzschwelle gewöhnlicherweise höher als bei Samtpfoten, die in ihrer Sozialisationsphase keinen oder nur wenig Kontakt zu Menschen erfahren haben. Daraus resultierend sehen oder erleben solche Samtpfoten die menschliche Hand grundsätzlich eher als potenzielle Bedrohung, verbunden mit einer stark verminderten Reizschwelle.

Das von vielen, Katzen weniger stark verbundenen Menschen mit den Begriffen “Launenhaftigkeit” oder auch “Unberechenbarkeit” titulierte Verhalten findet hier sicherlich seinen Ursprung.

Ein anderer Erklärungsansatz ist das zeitweise Zurückfallen der gestreichelten Katze in juveniles Verhalten. Die streichelnde Menschenhand wäre somit die übergroße , aber sanft streichelnde Zunge der Katzenmutter. Ein kindliches Erleben, dem sich die Katze gerne eine Zeit lang wieder hingibt. Doch irgendwann erwacht das Tier sozusagen aus seinen “Kindheitserinnerungen” und kehrt schlagartig wieder in die Realität und damit sein Erwachsenendasein zurück. Die zuvor als behütend streichelnde Menschenhand könnte nun urplötzlich als Bedrohung angesehen werden, auf welche die Katze instinktiv mit Abwehr reagiert, beziehungsweise reagieren muss.

 

Körpersprache beachten

Vermeiden können Sie künftig solche Missverständnisse, indem Sie die Körpersprache Ihrer Katze gut beobachten. Denn vermutlich haben Sie die Anzeichen des einsetzenden Unmuts Ihrer Katze wie das seitliche Wegdrehen der Ohren oder die zuckende Schwanzspitze schlichtweg übersehen.

Zeigt Ihre Katze erste Anzeichen von Irritation und Unbehagen, beenden Sie Ihre Schmusestunde umgehend, stellen Sie das Streicheln ein und lassen Sie Ihren Stubentiger erst einmal unbehelligt seiner Wege ziehen. Sobald er sich beruhigt hat, nimmt der Tiger sicherlich gerne wieder Kontakt mit Ihnen auf.

Sollte es trotz aller Vorsicht Ihrerseits doch zu einer Attacke gekommen sein, sagen Sie laut und nachdrücklich “nein” oder “au” und lassen Sie das Tier dann im gleichen Atemzug los. Strafen Sie anschließend Ihre Katze mit Nichtbeachtung! Damit verstärken Sie Ihre Missfallensbekundung noch. Katzen als sehr intelligente Tiere erkennen dadurch rasch, dass Beißen und Kratzen kein erfolgreiches Mittel sind, ihren Willen durchzusetzen.

 

Mit Beißattaken ein Ziel erreichen

Denn für viele Katzen ist es ein sicheres Erfolgsrezept, ihren Willen erfolgreich dank Kratzens, Beißens oder Zwickens durchzusetzen.

“Was! Du willst mich jetzt nicht füttern?! Na warte!” “Los, spiel mit mir. Mir ist langweilig.” “Hopp, mach endlich die Terassentür auf, ich will raus!” So oder so ähnlich könnten Befehle lauten, die hinter den mehr oder minder nachdrücklich durchgeführten Angriffen auf die Katzenhalter/innen stehen.

Und haben Sie nur ein einziges Mal entsprechend positiv auf diese Attacke reagiert, hat Ihr Stubentiger ein entsprechendes Erfolgserlebnis erlernt. Er wird nun künftig häufiger versuchen, diesen bisher für ihn so erfolgversprechenden Weg zu nutzen.

Auch hier gilt meine dringende Empfehlung, solches Verhalten konsequent zu ignorieren und die sich so benehmende Katze unbeirrt im Anschluss nicht zu beachten. Fallen Sie nämlich nur einmal auf diesen “Trick” herein, werden Sie, überspitzt gesagt, Ihres Lebens nicht mehr froh. Denn was sollte Ihre Katze daran hindern, diesen Prima funktionierenden Kniff (im wahrsten Sinne des Wortes) immer neu anzuwenden, um ihren Dickkopf erfolgreich durchzusetzen?

 

”Liebesbisse”

Abschliessen will ich meine kleine Aufzählung von “Beissereien” mit einer besonderen Form, nämlich dem Zubeissen aus purer Begeisterung heraus. Ein bekanntes Szenario ist dabei die voller Ekstase schnurrende, enthusiastisch tretelnde, womöglich leich speichelnde Katze, die dann irgendwann herzhaft entweder in die sie gerade liebkosende Hand oder auch in die ihr angenäherte Menschennase beißt.

Im Gegensatz zu ihrer Reizüberfluteten Artgenossin von zuvor geschieht dieser “Angriff” jedoch nicht aus einer Abwehrhaltung heraus, sondern ist einzig und allein Ausdruck der überbordenden Begeisterung und des Wohlfühlens jetzt in diesem Moment, zusammen mit ihrem Menschen.

Ist Ihnen das womöglich mit einer neuen Katze das erste Mal geschehen, kann ich gut nachvollziehen, das Sie erschrocken sind. Warum hat sie mich jetzt gebissen?, werden Sie sich vielleicht fragen. Soll ich meiner Katze das verbieten und sie mit Missachtung strafen? Doch war die Situation so wie von mir vorab geschildert, und hat die Katze auch nach dem Biss weiter fortgefahren mit ihrem Treteln und Schnurren, besteht grundsätzlich kein Grund zur Besorgnis. Wahrscheinlich sogar wird die Mieze Sie im Laufe ihrer gerade ablaufenden Schmusestunde noch ein paar Mal mehr beissen oder zwicken. Das alles ist nämlich als großer Liebesbeweis und großes Kompliment Ihnen gegenüber gemeint, da sie sich bei Ihnen halt “Sauwohl” fühlt.

Sollten die Nasenstüber aber gar zu herzhaft ausfallen oder sich in Ihrem Handrücken gar die Zahnabdrücke zeigen, machen Sie Ihrer Katze freundlich klar, dass Sie sich zwar sehr über die Liebkosung freuen, die Bekundungen aber dennoch etwas weniger Nachdrücklich ausfallen sollten. Wie wäre es mit einem leisen “Nein”, nähert sich das Katzenmäulchen bedrohlich Ihrer Nase. Bieten Sie vielleicht stattdessen einen Finger zum “kneifen” an, damit wäre ihnen sicherlich beiden weiter geholfen. Denn eigentlich ist es doch eine Schande, Ihrer Samtpfote die Komplimente gänzlich zu verbieten oder was meinen Sie?

 

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