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Katzenzüchter Verzeichnis...

Die Biologie einer Katze !!!

Katzen sehen siebenmal schärfer als der Mensch und sehen auch bei Nacht gut. Das Licht wird von einer reflektierenden Gewebeschicht am Augenhintergrund wie von einem Spiegel zurückgeworfen, so dass auch geringste Lichtmengen verstärkt werden und zu einem Sehreiz führen. Daher "leuchten" die Augen der Katze bei Dunkelheit oder bei speziellem Lichteinfall grünlich. Bei Sonne verengen sich die Pupillen der Katze zu schmalen Schlitzen, bei Dämmerung werden sie kreisrund. Das Sehen der Katze ist auf Bewegung ausgerichtet. Unbewegliche Gegenstände sieht sie nur undeutlich, während geringste Bewegungen sofort wahrgenommen werden.

Die großen Ohrmuscheln sind einzeln beweglich. Die Katze hört auch Töne im Ultraschallbereich und kann daher das feine Wispern von Mäusen oder von Fledermäusen besonders gut wahrnehmen. Das Gehör ist so gut, dass sich selbst blinde Katzen gut orientieren können und gelegentlich eine Maus fangen.

Der Geruchssinn spielt für das Sozialverhalten der Katze eine bedeutende Rolle. Die Duftdrüsen zu beiden Seiten des Kopfes, an den Lippen und in der Kinngegend werden bei der Begrüßung eingesetzt und markieren den Artgenossen oder den menschlichen Katzenfreund beim "Katzengruß" (dem "Kopf-an-Kopf-streichen") mit einem Duft. Kater markieren Gegenstände, in dem sie ihr Hinterteil daran reiben oder sie mit Urin besprühen.

Die Schnurrhaare der Katze werden zum Betasten von Gegenständen oder zum Abmessen von Durchgängen eingesetzt. Aus diesem Grund stößt sich eine Katze auch bei vollständiger Dunkelheit nie an. Obwohl die Katze weitsichtig ist, kann sie mit Hilfe der Tasthaare auch eine Maus orten, die unter ihrem Kopf hinweg entwischen möchte.

Das Fell und die Haut der Katze regulieren die Körpertemperatur, die zwischen 38 und 39°C liegt. Der Hitzeausgleich bei hohen Temperaturen erfolgt wie beim Hund durch Hecheln mit der Zunge. Jedes Fellhaar besitzt eine Talgdrüse, deren Inhalt beim Putzen über das ganze Fell verteilt wird. Nach einer Mahlzeit putzt sich die Katze ausführlich, wobei sie ihre Zunge wie ein Kamm einsetzt, ihre Haare glättet und mit Speichel und Talg befeuchtet. An Stellen, wo sie mit ihrer Zunge nicht hinkommt, z.B. am Kopf, nimmt sie ihre Pfoten zu Hilfe.

Bei diesem Vorgang gelangt totes Haar in den Magen. Dieses wird durch Erbrechen wieder hervorgewürgt. Das Fressen von frischem, grünem Gras wirkt für die Katze wie ein Brechmittel, das die verfestigten Haarballen aus dem Magen hervorbringt. Aus diesem Grund benötigen Katzen, die nicht aus der Wohnung dürfen, gelegentlich "Katzengras".

Wie alle Wirbeltiere besitzt die Katze eine Wirbelsäule. Die Halswirbel sind besonders gut drehbar. Daher kann die Katze ihren Kopf rückwärts nach oben drehen. Die hohen Dornfortsätze der einzelnen Wirbel ermöglichen gute Ansatzpunkte für eine kräftige Muskulatur.

Die Lendenwirbel nehmen von vorne nach hinten an Breite zu und sind aufgrund ihrer Drehfähigkeit Voraussetzung für das enorme Sprungvermögen der Katze. Außerdem ermöglichen sie das Drehen der Katze beim freien Fall, so dass sie immer mit den Pfoten am Boden aufkommt.

Das Schwanzskelett mit etwa 20 Wirbeln ist sehr biegsam und ermöglicht der Katze gute Balance und Steuerung. Außerdem dient der Schwanz zum Zeigen von Signalen und persönlichen Stimmungen. Die Knochen der Katze sind eher feingliedrig, aber von großer Festigkeit und Elastizität.

Katzen sind wie die Hunde Zehengänger. Die Krallen der vorderen Pfoten können in Hautfalten zwischen den weichen Ballen eingezogen werden. Beim Spiel mit dem Menschen lässt die Katze normalerweise ihre Krallen eingezogen. Beim Jagen in der Natur kann sie sehr leise laufen und sich an das Beutetier in geduckter Haltung anschleichen. Beim plötzlichen Sprung auf die Beute fährt sie ihre Krallen aus und greift nach der Beute. Das Ausfahren der Krallen wird durch ein kompliziertes Zusammenspiel von Muskeln und Sehnen ermöglicht. Zum Nachschärfen der Krallen wetzt sie ihre Krallen an Baumrinden oder an geeigneten Gegenständen im Haus, z.B. an "Kratzbäumen". Katzen benützen ihre Krallen auch zum Klettern, das sie gut beherrschen.

Die Hauskatze besitzt wie alle Raubtiere ein Raubtiergebiss. Die langen, dolchartigen Eckzähne dienen als Fangzähne zum Festhalten und Töten der Beute. Die zu Reißzähnen umgebildeten Backenzähne zerreißen das Fleisch der Beute und werden zum Kauen eingesetzt. Die vorderen Schneidezähne sind klein und spitz, sie dienen zum Benagen der Knochen.

Im Frühjahr, wenn es draußen warm wird, wird die weibliche Hauskatze "rollig". Sie streicht ständig um die Beine, rollt sich auf dem Rücken hin und her und maunzt lautstark, man möchte sie doch endlich heraus lassen. Während die Kater das ganze Jahr zur Liebe fähig sind, beschränkt sich das Liebesleben der Katzen auf zwei bestimmte Zeiten im Jahr. In der Regel dauern diese von Mitte Februar bis Mitte April und von Mai bis Juni. Sobald die Kater merken, dass läufige Katzen unterwegs sind, sind auch sie nicht mehr zu halten. Sie erkennen dies an Düften und Sexuallockstoffen, die die Katzen versprühen. Auf der Suche nach einem paarungsbereiten Weibchen nehmen die Kater ausgiebige Wanderungen und Risiken auf sich.

Vor der eigentlichen Paarung findet ein kompliziertes Liebespiel statt. Die Katze rollt sich vor dem Kater auf dem Boden und streckt ihm ihr Hinterteil entgegen. Während der Paarung packt der Kater die Katze zärtlich im Nacken. Das Ganze kann mehrfach passieren. Wenn das Spiel nach ein paar Tagen vorbei ist, will die Katze allerdings vom Kater nichts mehr wissen. Ist sie schwanger, wachsen zunächst ihre Zitzen, sie werden runder und rosiger. Das Gewicht steigt innerhalb der 9 Wochen Tragezeit kräftig an. Die Katze will plötzlich nicht mehr hinaus und sucht nach einem geeigneten Wurfplatz unter Schränken oder in Waschkörben. Am besten bereitet man ihr ein Wurflager in einem Korb.

Die Mutter pflegt die Jungen sorgfältig, putzt sie und trägt sie bei Gefahr mit ihrer Schnauze ins Wurflager zurück. Wenn die Jungen zum ersten Mal mit erhobenem Schwanz das Wurflager verlassen, werden sie zunächst noch gut von der Mutter bewacht. Taucht der Vater zufällig auf, wird er von der Mutter sofort verjagt. Die erste Erkundung der Welt erfolgt bei den kleinen Kätzchen spielerisch. Dabei bereiten sie sich auf alles Wichtige im Leben vor. Die Mutter spielt dabei zunächst mit, wird aber mit zunehmendem Alter der Jungen immer abweisender. Sobald die Kätzchen erwachsen sind, geht die Mutter wieder ihre eigenen Wege.

 

 

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