Logo
Werbung_895x90
Katzenzüchter Verzeichnis...

Die Anschaffung einer Katze !!!

Die Anschaffung einer Katze muss gut überlegt werden und Sie sollten sich Zeit nehmen. Schließlich wird der neue Bewohner die nächsten 10-16 Jahre Teil Ihres Lebens sein. Stellen Sie sicher das keiner in der Familie an unentdeckter Katzenallergie leidet bevor sie ein Fellbündel zu sich holen.

  • Wenn es eine Rasse-Katze sein soll scheuen Sie nicht den Aufwand, mehrere Züchter zu besuchen und eventuell eine erfahrene Person mitzunehmen. Kaufen Sie nie spontan ein Tier ohne das häusliche Umfeld beim Züchter zuvor gesehen zu haben. Leider gibt es wie in jeder Branche auch hier schwarze Schafe die nicht aus Liebe züchten sondern um das schnelle Geld zu machen.
  • Ein Katzen-Jungtier sollte mindestens 12 Wochen alt sein, bevor es von seiner Mutter getrennt wird. Während der Sozialisierungsphase in der 2.-7. Lebenswoche sollte das Baby viel Kontakt zu Menschen haben, damit es später nicht scheu wird. Auch der Kontakt zu Mutter und Geschwister ist in dieser Zeit wichtig.

 

Jede Katze sollte entwurmt und gegen Katzenseuche/Katzenschnupfen geimpft sein. Auslaufkatzen brauchen einen umfangreicheren Schutz vor tödliche Infektionskrankheiten, fragen Sie am besten Ihren Tierarzt.

Überlegen Sie vorher, welche Katze zu Ihnen und Ihren Lebensgewohnheiten passen würde (Wohnungs-/Auslaufkatze, Einzelkatze oder Katzenpaar, junge oder ältere Katze, etc.). Sind Sie berufstätig dann ist es unter Umständen besser zwei Katzen zu nehmen.

Beobachten Sie Ihre zukünftige Katze nach folgenden Kriterien: Macht sie einen vitalen und gesunden Eindruck? Ist sie zutraulich und menschenbezogen? Gefällt sie Ihnen? Am besten ist es wenn Sie von der Katze ausgesucht werden.

Überprüfen Sie den Gesundheitszustand. Apathie, Scheue, tränende/entzündete Augen, Niesen, unsaubere Ohren, stumpfes/ungepflegtes Fell, Übergewicht oder Untergewicht können Anzeichen für ein krankes Tier sein.

 

Mitleidskäufe vermeiden

Im Notfall richtig handeln

Eine neue Katze soll es sein, ein junges Kitten, vielleicht einer bestimmten Rasse. Da sucht man dann in Anzeigeblättern, in Internetportalen oder über Tipps von Bekannten nach einem geeigneten Tier bzw. dem richtigen Züchter. Im Idealfall landet man dabei bei einem verantwortungsvollen Züchter und ersteht ein gesundes Tier aus bester Haltung und wird umfassend beraten. Doch so manches Mal trifft man auf ein weniger erfreuliches Bild: kranke, verletzte auf zu wenig Platz zusammen gehalten, unterernährt oder mangelhaft gepflegt. Dieser Anblick rührt jeden Tierfreund, und man neigt zum Mitleidskauf, worauf diese Sorte Verkäufer auch spekuliert.

So schwer es dann auch fallen mag, sieht man das so unterversorgte kleine Kitten, tätigen Sie auf keinen Fall einen Mitleidskauf. Zum einen kommen vermutlich unübersehbare Tierarztkosten auf sie zu, vom seelischen Schaden der Tiere einmal ganz abgesehen, der nicht immer und wenn nur mit viel Geduld wiederherzustellen ist. Manche Katze erholt sich nie von einer Mangelernährung oder der schlechten Haltung. Zum anderen unterstützen sie mit einem Mitleidskauf den unseriösen Anbieter, und das nächste Tier wird nachrücken.

 

Wer ist ein guter Züchter

Doch wann handelt es sich bereits um einen Misstand? Ein guter Züchter verfügt über eine saubere und helle Zuchtanlage (Haus oder Wohnung) mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten für alle Tiere. Er widmet sich maximal zwei Rassen und hat nicht permanent Würfe liegen. Er wird Ihnen gerne jede Auskunft gebenund auch Sie über das neue Zuhause seiner Kitten ausfragen. Alle Zuchttiere sind zutraulich gegenüber dem Züchter, mit glänzendem Fell und sauberen Augen und rassetypisch agil. Die Nachzucht ist agil, parasitenfrei (Flöhe, Ohrmilben etc.) sowie grundimmunisiert und weist eventuell auch einen Bluttest auf Viruserkrankungen wie Leukose oder FIV auf. Der Züchter kann Ihnen schlüssig Auskunft über Anatomie, Wesen und eventuelle Zuchtprobleme der Rasse geben. Sie erhalten einen ausführlichen Kaufvertrag und werden nicht zum Kauf gedrängt.

 

Was tun, wenn was nicht stimmt?

Verweigert Ihnen der Züchter Zugang zu den Anlagen (Ist der Deckkater separat untergebracht, sollten auch seine Räumlichkeiten einen gepflegten Eindruck machen - allerdings ist ein gewisses Maß an Katergeruch noch kein Zeichen für eine schlechte Haltung), zeigt ihnen vielleicht nur die Nachzucht ohne Muttertier, oder die Tiere scheinen Ihnen nicht gesund und munter, ist Vorsicht geboten. Doch was ist zu tun, wenn ein Misstand vermutet wird?

Tierschutzorganisationen beraten und helfen gerne weiter, können aber selbst nicht einschreiten, dafür sind Polizei, Ordnungsamt und Veterinäramt zuständig. Aber der Tierschutzverein kann erste Fragen beantworten, zum Beispiel ob es sich um einen Misstand handelt, was zu tun ist etc.

Schlechte Zustände können Sie aber auch ditekt dem Veterinäramt Ihres Bezirks melden. Handelt es sich um einen Notfall außerhalb der Öffnungszeiten des Veterinäramtes oder ist Gefahr im Verzug, ist die Polizei Ihr erster Ansprechpartner.

 

Beweise sichern

Egal, an wen Sie sich wenden, es ist sinnvoll, im Vorfeld möglichst viele Informationen zur Verfügung zu halten, idealerweise handfeste Beweise. Grundsätzlich sollten Sie aber klare Angaben darüber machen können, welche Person was zu welchem Zeitpunkt wo welchem Tier/en zugefügt hat. Also brauchen Sie Name und Anschrift des Züchters und eine möglichst präzise Schilderung des beobachteten Misstandes. Sicherlich mag einem diese unter Umständen langwierige und schwierige Beschaffung von Informationen zu langsam vorangehen, wenn man an das Leid der Tiere denkt. Doch nur durch detaillierte Beweise kann einem solchen Tierhändler schlussendlich das Handwerk gelegt werden.

 

Sammeln Sie:

- schriftliche Zeugenaussagen anderer Besucher dieser Zuchtstätte. Sind Sie zum Beispiel über eine Annonce auf den Händler aufmerksam geworden, könnten Sie über eine eigene Anzeige nach anderen Betroffenen suchen. Aber Vorsicht: Inserate mit Beschuldigungen werden nicht gedruckt, formulieren Sie mehr wie “Suche Halter von Kitten aus dem Wurf X des Züchters Y zum Kennenlernen und Treffen”.

- Fotos der besichtigten Örtlichkeiten und der Tiere. Bitten Sie um eine weitere Besuchsmöglichkeit und machen Sie möglichst Fotos der Tiere unter dem Moto “die sind ja so süß” oder auch “mein Mann kann nicht mitkommen, würde aber das Tier auch so gerne vorher einmal gesehen haben.”

- tierärztliche Bescheinigungen. Haben Sie doch ein Tier erstanden, lassen Sie es umgehend beim Tierarzt gründlich untersuchen und alles schriftlich bescheinigen. Das gleiche gilt, falls Sie weitere betroffene Käufer ausfindig machen konnten.

Viel Arbeit, die einem zunächst niemand direkt dankt, doch man verhindert damit weiteres Katzenelend. Bedenken Sie, für jedes verkaufte Kätzchen rückt wieder ein Neues nach. Wegschauen hilft nicht!

 

Vereins- und Verbandszugehörigkeit

Achten Sie darauf, wenn Sie ein Rassekätzchen erwerben möchten, dass das Kätzchen Papiere hat, auch wenn Sie selbst weder ausstellen noch züchten möchten. Um vom Zuchtverband Papiere zu erhalten, muss der Züchter bestimmte Auflagen erfüllen. So begrenzt der Zuchtverband die Anzahl der Würfe, die eine Mutterkatze innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens haben darf, und er achtet auf ein gewisses Mindestalter der Zuchtkatze beim ersten Wurf.

Leider finden bei den meisten Katzenzuchtverbänden keine Zwingerkontrollen oder Wurfabnahmen statt, wie die beispielweise bei Hunden der Fall ist. Doch verfügen die Vereine und Verbände in der Regel über einen Zuchtausschuss, der anhand der Ahnentafeln der Elterntiere beispielsweise überprüft, ob die vom Züchter gemeldeten Farben überhaupt fallen konnten. Zudem haben die meisten Zuchtverbände auch festgelegt, wie eng die Paarungspartner verwandt sein dürfen, um Innzuchtdepression zu vermeiden. Auch schreiben viele Zuchtverbände ihren Mitgliedern vor, welche Impfungen für alle Tiere des Bestandes durchzuführen und welche Impfungen vor der Abgabe eines Kätzchens durchzuführen sind. Auch wird das Mindestalter für die Abgabe von Kätzchen durch den Verein festgelegt.

In einigen Vereinen sind für bestimmte Rassen auch Gen-Tests auf bestimmte Erbkrankheiten vorgeschrieben. Einige verlangen zwingend einen Leukosetest vor einer Verpaarung bzw. den Nachweis einer lückenlosen Impfung nach dem Test. Ebenfalls kann ein Verein bei in einem Bestand aufgetretener ansteckender Erkrankung eine Zwingersperre verhängen, die erst wieder aufgehoben wird, wenn durch ein tierärztliches Attest nachgewiesen wird, dass alle Tiere wieder gesund sind.

Anbieter von Rassekatzen, die ohne Papiere züchten, scheuen diese Kontrollen und Vorsorgemassnahmen, nicht selten haben sie einen triftigen Grund dazu.

 

Tipps zum Katzenkauf

- Machen Sie sich beim Informationsgespräch schon einmal ein Bild von den Lebensumständen des Züchters. Stellen Sie Fragen, die der Züchter kompetent beantworten können sollte. (Machen Sie sich vielleicht vor dem Telefonat eine Liste mit all Ihren Fragen zu Rasse, Fütterung, Gesundheitsvorsorge etc.) Umgekehrt wird auch der Züchter viele Fragen an Sie haben, die Sie natürlich ehrlich beantworten sollten.

- Stimmt die Chemie zwischen Ihnen und dem Züchter, vereinbaren Sie einen Besuchstermin, zu dem Sie pünktlich erscheinen sollten.

- Besuchen Sie nicht mehrere Zuchten unmittelbar hintereinander, Sie könnten sonst Keime von einer Zucht in die nächste verschleppen. Ziehen Sie Ihre Strassenschuhe aus und fragen Sie, ob die Babys angefasst werden dürfen, speziell wenn diese noch nicht geimpft sind. Manche Züchter legen Wert auf vorherige Desinfektion der Besucherhände.

- Haben Sie Kinder? Dann fragen Sie den Züchter, ob Sie Ihren Nachwuchs mitbringen dürfen. Sind Kinder erwünscht, achten Sie bitte darauf, dass Ihre Kinder sich im Haushalt des Züchters vernünftig benehmen, und erklären Sie Ihren Kindern vorher den richtigen Umgang mit Katzen. Kleine Kätzchen sind keine Jagdobjekte, die man durch die Wohnung scheucht, man hebt sie nicht am Schwanz hoch, grabscht sie nicht unsanft an usw. Das mag Ihnen selbstverständlich erscheinen, die Erfahrung zeigt aber leider, dass solche Dinge passieren, was Familien mit Kindern für den betroffenen Züchter zukünftig eher zum nicht erwünschten Käuferkreis mutieren lässt.

- Achten Sie auf das verhalten der Katzen gegenüber dem Züchter; die Tiere sollten einen vertrauten Umgang mit ihren Menschen haben.

- Gut aufgezogene Kätzchen haben spätestens nach einer Stunde Interesse an Fremden, zumindest wenn diese sich nicht aufdringlich benehmen. Die Einladung zu einem Spiel wirkt oft Wunder. Katzenkinder die nur panisch flüchten sind keine gute Visitenkarte.

- Mutterkatze und Kinder sollten einen gepflegten, gesunden Eindruck machen. Langhaarkatzen sollten ein gepflegtes, glänzendes Fell haben, wobei die Mutterkatze durchaus etwas weniger Fell haben kann, da viele Katzenmütter nach der Geburt anfangen, stark abzuhaaren.

- ALARNSIGNALE sind kahle Stellen im Fell (Verdacht auf Hautpilz), ständiges Kratzen (Flöhe, Haarlinge oder Milben), schwarzer Belag in den Ohren (Ohrmilben), tränende Augen, häufiges Niesen (Katzenschnupfen) und auch verklebte Ausscheidungen im Afterbereich (Durchfallerkrankungen oder Verwurmung). Natürlich sollten alle katzen nicht mager, sondern gut genährt sein.

- Der Haushalt des Züchters sollte einen gepflegten Eindruck machen und katzengerecht eingerichtet sein (Kratzbäume, Spielzeug, ausreichend viele saubere Katzentoiletten). Ein paar herausgetragene Streukrümel sind normal kein Grund, einen Züchter z ächten - er wird kaum ständig während Ihrer Anwesenheit den Staubsauger schwingen.

- Ist das haus aber zu steril und vollgestopft mit allerlei Kleinoden, die normalerweise nicht lange in einem Haushalt mit Kätzchen überleben würden, und befinden sich nirgends Spuren kätzischer Bewohner (der eine oder andere Kratzer am Mobiliar bleibt nicht aus, wenn Jungtiere aufgezogen werden - und völlig haarfrei bekommt man ein Zuhause mit Katzen eher nicht), entsteht der Verdacht, das die Tiere normalerweise nicht in den gezeigten Räumlichkeiten leben.

- Bei aller Vorsicht - verwechseln Sie einen Besuch beim Katzenzüchter nicht mit einer Hausbesichtigung. Schlafzimmer und Kinderzimmer beispielsweise müssen Sie sicher nicht unter die Lupe nehmen, wenn sich in ihnen nicht gerade die Katzenfamilie befindet - auch Züchter haben ein Recht auf ihre Intimsphäre.

- Lassen Sie sich die Impfnachweise der Kätzchen und der Elterntiere zeigen, bestehen Sie auf einen tierärztlichen Attest vor der Übergabe der Katze, und machen Sie einen Kaufvertrag.

Bitte nehmen Sie vor einem Kauf Abstand, wenn Ihnen irgendetwas “spanisch” vorkommt! Herrschen deutliche Missstände scheuen Sie sich nicht, etwas zu unternehmen.

 

Werbung 468x60

 

 

Werbung 120x600

 

 

Tier-Webdesign

 

 

 

 

 

 

Facebook

 

finden 24

Zum Eintragen klicken Sie hier.

Ihre Werbung/Banner auf alle-katzen.finden24.eu - klicken Sie hier.

 

Das Kopieren von Daten dieser Züchterliste ist ausdrücklich untersagt!

 

© 2009-2017 alle-katzen.finden24.eu | Agentur T-66, D–63834 Sulzbach, Kurmainzer Ring 55, Tel: +49 (0)6028 - 995 60 73

Programmierung und Webdesign by “Agentur T-66